| Williams, Tennessee: Die Katze auf dem heißen Blechdach |
| Donnerstag, den 03. Dezember 2009 um 10:44 Uhr |
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Diesmal ein Schauspiel. Ich bin darauf gestoßen, weil mein Arbeitskollege in der Hochschule, Andreas Durban, mit einer Studentin einen Monolog aus diesem Stück arbeitet. Das hat mich dann so interessiert, dass ich mir das ganze Stück gekauft habe. Es geht um die durchaus verzweifelte Situation einer Frau (Maggie). Sie liebt ihren Mann (Brick). Der ist Trinker und will von ihr nichts mehr wissen. Sie kämpft um die Liebe zu ihrem Mann und um die Erbschaft ihres todkranken Schwiegervaters, die der andere Sohn mit seiner Frau und seinen sechs Kindern beansprucht. Maggie und Brick sind kinderlos. Was die Aussicht auf die Erbschaft nicht vergrößert. Erst im dritten Akt bei einem langen Gespräch zwischen Vater und Sohn bekommt der Leser eine Ahnung, warum Brick säuft und seine Frau höchstens noch duldet. Schließlich greift sie zu einer List, um wenigstens ein Minimum zu bekommen. Sie ist die Katze, die testet, wie lange man auf einem heißen Blechdach ausharren kann. |