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Funke, Cornelia: Tintentod |
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Dienstag, den 08. Januar 2008 um 12:00 Uhr |
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Der letzte Band der Trilogie. Gerade habe ich ihn ausgelesen. Eine spannende Fortsetzung und ein großartiger Showdown ist ihr da gelungen. Wenn ich auch nach wie vor der Meinung bin, dass der erste Band der beste ist. Er ist einfach stärker aus einem Guss. Im dritten Band kommen natürlich neue Aspekte dieser fantastischen Bücherwelt vor, die der Geschichte guttun und sie (nach dem zweiten Band) neu beleben. Dabei greift sie mir aber zu oft in die Trickkiste. Sie geht jetzt sehr verschwenderisch mit der ganzen Geschichtenleserei um. Auch kleine Logik-Fehler unterlaufen ihr meines Erachtens. Jeder mag das selber beurteilen. Großartig ist wieder, wie sie es schafft auf so vielen Seiten so wenig Zeit zu verbrauchen. Es verstreichen vielleicht zwei Monate. (Bei Harry Potter geht nichts unter einem Jahr). Die Geschichte spielt an mehreren Orten gleichzeitig. Ungern verlässt man einen Schauplatz (es könnte ja ohne einen weitergehen), um umso begieriger zu lesen, was gleichzeitig anderswo passiert. Ein kleiner Wermutstropfen: Der Schluss ist nach drei dicken Büchern recht mager ausgefallen. Nicht, dass ich noch besonders viel Friede-Freude-Eierkuchen bräuchte (was sie auch gar nicht so platt macht), aber ein bißchen mehr Sorgfalt und erzählerische Ausdauer für den Abgesang hätte ich mir schon gewünscht. (Verlag: cDv, ISBN 978-3-7915-0476-6)
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