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Funke, Cornelia: Tintenblut |
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Samstag, den 17. Juni 2006 um 12:03 Uhr |
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Die Fortsetzung von Tintenherz. Ich persönlich war etwas verwundert, dass es eine Fortsetzung zu Tintenherz gab, ist Tintenherz doch eine sehr gut abgeschlossene Geschichte ohne Hollywood-Ende. Nun aber doch eine Fortsetzung. Es funktioniert. Cornelia Funke bleibt ihrer klaren logischen und Zaubertricks vermeidenden Erzählung treu. Sie erzählt von der anderen Seite der Bücher. Vom Leben in der Geschichte. Einige Figuren aus Tintenherz stürzen die Hauptpersonen erneut in nahezu unlösbare Probleme. Nur der andere Weg, nicht aus den Büchern heraus, sondern in die Bücher hinein, verspricht als einziges Rettung. So finden sich alle in einer aufgeschriebenen Geschichte wieder, deren Gesetzmäßigkeiten erst durschaut werden müssen, bevor sich auch hier nach vielen schier unlösbaren Schwierigkeiten eine Lösung ergibt. Schade, dass das Buch bewußt ein offenes Ende hat - es soll nämlich noch ein dritter Teil folgen. Tintenherz kann auch allein gelesen werden. Bei Tintenblut ist der Einstieg ohne das erste Buch zu kennen schon etwas mühsam, das Ende schreit so nach Fortsetzung, dass ich mich an manchen Mehrteiler im Fernsehen erinnert fühle, die scheinbar Angst haben, dass man die zweite oder dritte Folge nicht mehr anschaut. Das schmälert meine Begeisterung für das Buch aber nur wenig. (Verlag: cDv, ISBN 3-7915-0467-3)
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