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Highsmith, Patricia: Der talentierte Mr. Ripley |
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Samstag, den 17. Juni 2006 um 12:04 Uhr |
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Viele werden wahrscheinlich eher einen Film, z. B. mit Matt Damon und Gwyneth Paltrow (1999) oder "Nur die Sonne war Zeuge" mit Alain Delon, kennen als das Buch. Wer den Film nicht mag, hat am Buch wahrscheinlich auch nicht viel Freude. Für die anderen ist das Buch eine deutliche Steigerung - ist ja oft so -, besonders, weil im Buch Mr. Ripley mit seiner Masche wirklich Erfolg hat, was meines Wissens in keinem Film so ist. Ein viel härteres Ende, welches nur möglich ist, weil eigentlich keiner den anderen wirklich gut kennt, jeder seinen Wünschen nachgeht und sich in das Leben anderer nicht wirklich hineinbegibt. Auch die Beziehungen die Ripley eingeht, sind nur auf sein eigentliches Ziel, ein finanziell unabhängiges Leben zu führen, ausgerichtet. Um es auch sprachlich zu genießen, müßte man es wahrscheinlich im Original lesen. Ist mir aber zu mühsam. So war es für mich vor allem eine Detektivgeschichte. Hat aber Spaß gemacht.
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