| Fundstücke |
S-DurDas habe ich von einem Bekannten geschickt bekommen. Es ist aus einem Pfarrbrief einer Gemeinde in Solingen.
Hölle der Nacht? - Phantom der Oper?Hier mal wieder ein wunderbares Beispiel über die Sachkundigkeit der Kritiker. Aus einer Online-Kritik des Kölner Stadtanzeiger vom 15. 3. 04 über ein Konzert der Jumgen Kammeroper Köln in Eitorf:
Späte Erkenntnis?Aus Welt-Online 2. Juni 2007, 00:00 Uhr Dieser Artikel ist laut FAZ.NET ein Aprilscherz Komponist Carter mag seine Musik nicht mehr Man sollte diese Meldung ein wenig mit Vorsicht behandeln, immerhin ist ihr Verursacher schon zarte 98 Jahre alt. Doch sei es drum. Spät, aber offenbar nicht zu spät hatte Elliott Carter eine Art göttliche Eingebung. Der Doyen der amerikanischen Musikmoderne, ein knochentrockener Atonaler, der gleichwohl von Pierre Boulez, James Levine und Daniel Barenboim (der 1997 an der Berliner Lindenoper dessen erstes Musiktheater "What's next?" uraufführen ließ) hochgeschätzt wird, entschuldigte sich bei den Musikliebhabern weltweit für "ein halbes Jahrhundert vergeudeter Zeit". Carter sagt, er habe sich wohl seit den Vierzigerjahren auf einem "Irrweg befunden", in dem er immer weiter in einer Sackgasse mit scheußlich klingender Musik marschiert sei: "Niemand mag das hören. Warum habe ich mein Leben darauf verschwendet?" Carter macht den Dirigenten Vorwürfe, die seine Musik aufführen, und den Kritikern, die sie immer neu hochleben lassen: "Wir sollten alle zurückgehen und unser Köpfe wieder frei bekommen von diesem Unsinn." Carter macht seine 2003 im Alter von 95 Jahren verstorbene Frau für seinen Kompositionsstil verantwortlich: "Sie mochte dieses Zeug. Und ich konnte zu ihr niemals ,Nein' sagen." Er verspricht aber, sich zu bessern: "Von jetzt an werden ich gut sein und nur noch schöne Musik schreiben, vielleicht etwas, was auf einem irischen Folksong basiert." Auch überlegt er, ob er seinen gewaltigen Opuskatalog überarbeiten und mit Tonalität überzuckern sollte. |

