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Konzerte des Kammerchor Elberfeld
Kritiken des Konzertes am 08.01.2012 in St. Christophorus, WuppertalEin etwas ungewöhnliches Konzert Zehn kleine Lobgesänge und eine Messe im alten Stil "Mit seinem ersten Konzert im neuen Jahr unternahm der Kammerchor Elberfeld einen Ausflug auf die Südhöhen. Ein anspruchsvolles Programm mit Werken von Benjamin Britten, William Byrd, Jean Langlais und Francis Poulenc präsentierten die Sänger am Sonntag unter der Leitung von Georg Leisse in St. Christophorus am Schliemannweg. Mit „A Ceremony of Carols“ für dreistimmigen Frauenchor, Soli und Harfe hat Benjamin Britten zehn kleinere Lobgesänge zusammengefasst und eingerahmt von einer Procession und einer Recession, also einem Einzug und einem Auszug. Einen stimmungsvollen Einstieg in das Konzert gestaltet der Kammerchor mit dem Werk. Mit klarem A-cappella-Gesang ziehen die Chordamen in die Kirche ein und schreiten zum Altarraum, wo sich Harfenistin Sarah Günnewig bereits platziert hat, um die Lobgesänge feinsinnig zu begleiten. Aufmerksam und mit warmem Klang setzen die Sängerinnen die Stücke um und gestalten dabei auch beachtliche Soli. Nur gelegentlich sind Unsicherheiten vor allem bei der Intonation zu hören." Der folgende Programmblock kombiniert Werke aus verschiedenen Epochen. Im Wechsel erklingen Teile aus einer Messe von William Byrd (1534-1623) und verschiedene Sätze aus einer „Messe im alten Stil“ von Jean Langlais aus dem 20. Jahrhundert. Als ein Zwischenspiel präsentiert die Harfenistin zart und konzentriert „Pastorale Variationen über ein altes Weihnachtslied“ von Marcel Samuel Rousseau. Für die Chorsänger stellt die Kombination der Werke im A-cappella-Gesang und mit einigen Solo-Passagen eine große Herausforderung dar, die sie mit einigen Einschränkungen gut meistern. Auch die Zuhörer sind gefordert durch den wechselreichen Ablauf. Den Abschluss bilden vier Sätze unter dem Titel „Un soir de neige“ (Ein Schneeabend) von Francis Poulenc, die der Chor überzeugend frisch und differenziert gestaltet.
Kritiken des Konzertes am 17.09.2011 in der ev. Kirche der Stiftung Tannenhof, RemscheidLiedgesang aus Frankreich in Vollendung
"Unter dem Titel "A Nicolette" präsentierte der Kammerchor Elberfeld am Samstagabend in der gut besuchten Kirche der Evangelischen Stiftung Tannenhof ein Konzert mit französischen Chansons. Die vollständige Kritik unter www.kammerchor-elberfeld.de
Kritik des Konzertes am 28. 06. 09 in der Alten Kirche Wupperfeld in WuppertalKammerchor Elberfeld: Trauermusik, Tränen und ein Triumph Mit dem Symphonischen Choral "Jesu meine Freude" von Sigfrid Karg-Elert (1877-1933) führt der Organist dann in die Spätromantik. ... In drei großen Sätzen hat Karg-Elert sein Werk angelegt. Die Orgel tönt mächtig, regelrecht orchestral. Leisse entwickelt eine differenzierte, immer wieder auch zurückgenommene Umsetzung.
Den Abschluss bildet die Motette von Johann Sebastian Bach. ... Wie im gesamten Konzert überzeugt der Chor auch hierbei mit einem sorgsamen Umgang mit dem Text und dementsprechend guter Verständlichkeit. Die Zeilen "Trotz dem alten Drachen, trotz des Todes Rachen, trotz der Furcht darzu!" stimmen die Sänger impulsiv an. Lassen sich zwar noch kleine Unsicherheiten bei der Intonation hören, so gelingt insgesamt eine sehr beachtliche, klanglich ausgewogene Aufführung der anspruchsvollen Bach-Motette. Meike Nordmeyer, Westdeutsche Zeitung, Donnerstag, 02. 07. 09 Die vollständige Kritik unter www.kammerchor-elberfeld.de
Kritik des Konzertes am 22. 11. 2008 in St. Suitbertus, RemscheidMadrigale von Orlando di Lasso in St. Suitbertus "... Orlando di Lasso, einer der berühmtesten Komponisten der Renaissance, schrieb zu meditativen Texten über die 21 Tränen des Petrus kunstvolle Madrigalkompositionen, die wie Andachtsbilder jeweils einen besonderen Aspekt der Trauer und des Nachdenkens über Verleugnung und Verrat beschreiben. Der versierte Kammerchor Elberfeld führte unter der Leitung von Georg Leisse dieses 21-teilige Werk "Lagrime di San Pietro" in der Kirche St. Suitbertus am Vorabend zum Ewigkeitssonntag auf.
Er hatte als Einzelstimmen in die nahezu solistisch singenden Sängerinnen und Sänger sieben Instrumentalisten aufgenommen, die nicht als Orchester den Chorgesang begleiteten, sondern in die vielstimmige, kunstvoll sich durchdringende Polyphonie mit hineingenommen wurden. Es entstanden so höchst abstrakt wirkende Musikgewebe, die immer tiefer in das geistliche Geschehen um Reue und Buße hineinführten, ohne lautmalerisch Gefühle zu gestalten. Zäsuren in der anstrengenden Konzentration schufen die Lesungen von Texten europäischer Autoren durch Andreas Durban, die in der hallenden Akustik der Kirche St. Suitbertus leider teilweise verloren gingen. Es ging um Musik in reinster Form, um Gleichberechtigung der Stimmen untereinander, um ohne jegliche Hierarchie vollkommen frei sich verschlingende, zusammen und auseinanderführende Konstruktionen. Tiefe, wohlklingende Farbschichten entstanden, hohe, kristalline Strukturen in diesem kunstvollen Zusammenspiel der Instrumente und der lateinisch gesungenen Texte, die hilfreich übersetzt im Programm zu lesen waren." Gisela Schmoeckel , Bergische Morgenpost, Montag, 24.Nov.08
Die vollständige Kritik unter www.kammerchor-elberfeld.de
Kritik des Konzertes am 23. 02. 2008 in der ev.-luth. Kirche, Radevormwald
Die vollständige Kritik unter www.kammerchor-elberfeld.de
Kritik des Konzertes am 19. 11. 2006 in St. Laurentius, Wuppertal"... Passend zum kalten Herbstwetter und Volkstrauertag gestaltete der Kammerchor Elberfeld in der Kirche St. Laurentius ein eindrucksvolles Konzert rund um das mittelalterliche Bild vom tanzenden Tod. ... . Distlers extravagante, trockene und doch unmittelbar berührende Chor- Miniaturen unter dem Dirigat ihres neuen Leiters Georg Leisse sehr präzise, bedacht auf totale Ausgewogenheit der Stimmen, wenn auch manchmal mit etwas zu viel Vorsicht in den Höhen und beim Ausloten der dynamischen Extreme. Die beiden Ecksätze aus der "Missa brevis" von Palestrina rahmten mit ihrer strahlenden Wärme Distlers kühle Farbigkeit ein. Vor allem im abschließenden "Agnus Dei", das die Sänger betont langsam und voller Ruhe interpretierten, bestach dieser Kontrast. ... . Aufbegehren gegen den unausweichlichen Tod, das immer wieder bei Distler durchbricht, innerer Frieden wie bei Palstrina - zwischen diesen Polen bewegt sich die menschliche Reaktion auf den tanzenden Tod. Dies in Text und Musik zu bündeln, gelang dem anspruchsvollen Themenkonzert des Kammerchors Elberfeld auf bestechende Weise." Die vollständige Kritik unter www.kammerchor-elberfeld.de
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