Großer Brombachsee
Samstag, den 27. August 2011 um 13:20 Uhr

Wir haben das erste Mal einen kleinen Urlaub mit Boot unternommen. Wir haben den großen Brombachsee ausgewählt, erstens natürlich weil er deutlich größer als die Sechs-Seen-Platte in Duisburg ist – was ja nun auch nicht all zu schwer ist – und zweitens, weil Verwandschaft in der Nähe wohnt, die man bei schlechtem Segelwetter problemlos besuchen kann.

Mit einer Größe von 870 ha ist er für unsere Zwecke völlig ausreichend. Es gibt diverse Segelvereine und kleine Häfen rund um den See. Ansprechpartner ist aber am Einfachsten der Zweckverband Brombachsee. Dort kann man dann einen Platz als Gastlieger reservieren lassen bzw. mieten. Wir wurden zum Hafen nach Ramsberg geschickt. Das ist gleichzeitig auch der größte. Der Kontakt zum Zweckverband war sehr nett und unkompliziert, ebenso der zum Hafenmeister vor Ort, bei dem wir auch die Gebühr (20€ für eine Woche Landliegeplatz) bezahlen mussten und der uns natürlich einen Platz zuwies. Insgesamt vier komfortable Sliprampen sind vorhanden. So kommt man sich auch bei viel Betrieb nicht wirklich in die Quere. Parken muss man allerdings ausserhalb des Hafengeländes. Das kostet 3€ für den ganzen Tag. Man kann dann allerdings mit einem Tagesparkschein alle Parkplätze des Brombachsees nutzen.

Das Wetter war sehr warm, leider war eher wenig Wind. Aber er reichte wenigstens, um endlich Mal in aller Ruhe Spimanöver zu üben. Mitunter stieg er auch auf 3bft an, was wir natürlich sehr genossen. Wenn der Wind völlig erlahmte, dann badeten wir vom Boot aus oder übten kentern.

Für uns war es jedenfalls ein großer Genuss bei stetigem, kaum drehendem und nicht böigem Wind zu segeln. Vieles ist einfacher. Besonders die Auswirkungen des Trimmens sind viel leichter zu spüren und lernen. Ganz abgesehen vom Spinnaker-Segeln.

Auch wenn es nur vier Tage waren, hat sich der ganze Auwand sehr gelohnt. Für das nächste Jahr peilen wir dann mal eine Küstenregion an. Mein Sohn wird sicherer und mutiger.