Reims
Donnerstag, den 03. Mai 2007 um 12:07 Uhr

Wir haben uns ein verlängertes Wochenende zu Zweit gegönnt und sind nach Reims gefahren, in die Hauptstadt der Champagne. Wir haben uns in dieser schönen Stadt ausgezeichnet erholt. Über die Internetseite des Office de Tourisme de Reims haben wir eine wunderbare Unterkunft gefunden. Ein französisches Bed&Breakfest - Chambre d'hôte auf französisch - mitten in der Stadt, nur ca. 10 Gehminuten von der Kathedrale und den Brasserien entfernt. Das Haus hat auch eine Terrasse und einen Garten. So konnten wir bei herrlichem Wetter auf der Terrasse frühstücken und abends ein Glas Wein im Garten genießen.
Wir gehen einen Stadturlaub immer sehr gelassen an. So lange uns nicht langweilig ist, schlendern wir durch die Stadt und schauen das absolut Unumgängliche an Sehenswürdigkeiten an: Die Kathedrale (Chagall-Fenster!), das Marstor, die Basilika Saint-Remi und was noch so am Wegesrand vorbeikommt. Ansonsten genießen wir einen langen und ruhigen Morgen bzw. Vormittag, setzten uns gerne in Brasserien und Cafes - draußen natürlich - und lassen die Stadt und die Menschen auf uns wirken. Man kommt zu interessanten Ergebnissen, z. B. was die Nasen anbelangt.
 Natürlich haben wir auch eine Kellerführung eines großen Champagnerhauses besucht. Die unterirdischen Gänge und die riesige Menge an gelagerten Flaschen sind beeindruckend. Alles sehr interessant. Zum Schluss gab es noch als Kostprobe ein Glas Champagner. Knauserigerweise nur von der billigsten Flasche, die immerhin stolze 27,50 € kostet. Also - für 27,50 € gibt es bedeutend leckereren Sekt. Wir waren übrigens nicht die Einzigen, denen der Schampus nicht gemundet hat. Ich glaube, mit dem Champagner wird einfach wahnsinnig viel Geld verdient. Das Renommee und den Namen lassen sich die Firmen teuer bezahlen.
Die Museen und sonstigen kulturellen Attraktionen kommen das nächste Mal dran. Ebenso der Naturpark Montagne de Reims mit seinen Korkenziehereichen.

Es gibt natürlich auch wieder eine Bildergalerie. Leider sind die Fotos in den Kirchen etwas unscharf. Aber das war nicht anders möglich. Selbst die Postkartenqualität konnte nicht überzeugen.

Bildergalerie.